Klavierspiel: kreativ und einladend

In aller Kürze


  • zehnjährige Ausbildung Klavier, Musikschule Halle, Sachsen-Anhalt
  • Eurythmiestudium von 1990-1993
  • 12 Jahre leitende Tätigkeit im Musikgeschäft "Gandharva Loka"
  • seit 1990 aktive Mitwirkung in Musikgruppen, Konzerte und Auftritte in internationalen Chören
  • Trommelunterricht bei "beatfactory" Wien
  • Ausbildung zur rhythmik-orientierten Pädagogin am Rhythmikstudio Wien, 2011-13
  • seit 2008 Leitung von diversen Klangworkshops und Klavierunterricht seit 2016

Mein musikalischer Werdegang


In zehn Jahren meines Ausbildung in einer Musikschule habe ich gründlich erfahren, wieviel Ausdauer nötig ist, um ein Instrument gut zu beherrschen. Im einzelnen erinnere ich mich nicht mehr, wieviel Mühe es gekostet hat. Ich weiß aber nur zu gut, dass es normal ist, aufhören zu wollen.

Dieses Wissen hilft mir jetzt, mich in meine SchülerInnen einzufühlen. Jedenfalls bin ich froh und dankbar, die dürren Zeiten überstanden und nicht voreilig aufgegeben zu haben. Der Lohn war und ist für mich, dass das Klavier zu meinem Freund geworden ist und damit eine gute Ausgangsbasis für meine weitere musikalische Entwicklung wurde.


Nach zwei Jahren intensiver Förderung in Hinblick auf ein Musikstudium wußte ich, dass dieser Weg nicht der meine war. (Ich bewundere jeden, der seine Kindheit und Jugend diesem hohen Ziel unterordnet und sich der großen Disziplin unterwerfen kann...)

Als es Zeit wurde, mich für ein Studium zu entscheiden, war es die Eurythmie, die mich begeisterte. Hier konnte ich die Synergie von Tanz, Musik und Kunst auf eine ganz neue Weise erleben.

Aber auch diesen Weg setzte ich nicht fort, sondern entdeckte die Spiritualität für mich. Mit dem Eintauchen in die Welt des Yoga lernte ich ganz andere Dimensionen des Musizierens kennen.

Ich begann mich mit der Musik anderer Kulturen zu beschäftigen, lernte indisches Harmonium und Bambusflöte spielen und engagierte mich in diversen spirituellen Musikgruppen, mit Fokus auf meditativem Gesang.


Zur gleichen Zeit arbeitete ich in einem Geschäft, das Musikinstrumente aus der ganzen Welt anbot. Diese Tätigkeit übte ich insgesamt 12 Jahre aus und konnte damit intensiv in die Welt der Klänge und der Musik eintauchen. Es eröffnete sich mir ein anderer Zugang zum Musizieren, der meine klassisch geprägte Bildung erweiterte und bereicherte. Es würde hier jedoch zu weit führen, ins Detail zu gehen.


Im Laufe der Zeit verpürte ich mehr und mehr den Wunsch, Musik an andere Menschen, insbesondere Kinder weiterzugeben. Ich absolvierte einen zweijährigen Lehrgang in Rhythmik (Musikalische Früherziehung). Dort lernte ich viel über neue Methoden des Unterrichtens, die sich ganz am Kinde orientieren.


Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich all diese Einflüsse stark geprägt und mir ein neues Bild von Musik geschenkt haben. Darum ist es mir wichtig, meinen Instrumentalunterricht kreativ, spielerisch-leicht und intuitiv gestalten.

Musik sollte für alle zugänglich und nicht nur einigen Virtuosen vorbehalten sein. Musik war schon immer integraler Teil der menschlichen Kultur und sollte es auch bleiben.